Nachdem wir uns in meinen letzten Blogposts bereits mit dem Element Feuer und dem Element Luft beschäftigt haben, widmen wir uns heute dem Element Wasser.
In der Magie nutzen wir ständig die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Aber auch für das (Über-)Leben sind diese Elemente wichtig - und darin liegt schon ihre eigene Magie. Denn wenn nur eines auf diesem Planeten fehlen würde, könnten wir nicht überleben. Schließlich sind diese vier Elemente der Ursprung unseres Lebens. Es gab sie lange vor uns Menschen. Sie haben unsere Erde erschaffen, geformt und zu dem gemacht, was sie heute ist. Die wilde Feuerkraft im Kern hat Erdmassen verschoben und Kontinente im Wasser des Lebens geformt – alles wohl behütet in einer Hülle aus Luft. Dieser gesamte Raum, aber auch die Sphären über das Irdische hinaus ist ein weiteres, ein fünftes Element – der Äther.
Die Korrespondenztabelle zu allen vier Elementen findest du in meinem Beitrag zum Thema Das Element Feuer in der Magie.
Das Element Wasser
In fast allen Mythologien gibt es Geschichten, wie das Leben aus dem Wasser entstanden ist, wie die Götter (und teilweise auch Dämonen) zusammengearbeitet haben um Leben aus dem Wasser zu erschaffen. Wasser ist somit neben der Erde eines der Element, die uns direkt nähern. Ohne Wasser können wir nicht sonderlich lange überleben. Wir selbst bestehen aus gut 70% Wasser, Säuglinge sogar aus 80-85%. Es ist also ganz klar, dass wir ohne Wasser nicht lebensfähig sind.
Durch den Beginn des Lebens im dunklen Wasser des Mutterlaibs steht das Wasser für das Unbewusste, für Träume, Intuition und Visionen. Es steht auch für den Kreislauf der Natur und die weiblichen Mysterien. Wasser repräsentiert die Grenzenlosigkeit aller Dinge und zeigt uns durch Ebbe und Flut und den Rhythmus der Wellen, dass alles im Leben diesem Rhythmus untergeordnet ist. Ein weiteres hermetisches Prinzip, das Prinzip des Rhythmus. Außerdem steht Wasser im mystischen Sinne auch für Ende, Veränderungen, Übergänge und Tod und ist dem Westen zugeordnet, wo die Sonne untergeht und ein Tag endet.
Das Element Wasser steht für Intuition, Träume, Visionen, Frieden, Mitgefühl und Verständnis, für Spiritualität und auch für Liebe, Musik, Illusion, Fantasie und den Flow der Lebensenergie.
In der Magie sind vor allem zwei Aspekte des Wassers interessant. Zum Einen wäre da die reinigende Wirkung des Wassers, zum Anderen – etwas subtiler – sind wir auf die fließende Kraft des Lebens angewiesen. Alles im Leben fließt und was kann dies besser verkörpern als das Wasser?
Die reinigende Wirkung des Wassers können wir zum Beispiel nutzen, wenn wir unsere Heilsteine mit neuer Energien laden möchten. Das Wasser entfernt dabei die alte, nicht mehr erwünschte Energie. Wir können Wasser aber auch mit Energien aufladen und so zum Beispiel Mondwasser oder auch Sonnenwasser herstellen.
Wasser speichert die Informationen, die ihm hinzugefügt werden. Schau dir nur einmal die Experimente von Masaru Emoto an, der die Struktur des Wasser darstellte, welches entweder positiver oder negativer Energie ausgesetzt wurde. Du kannst dein Wasser beispielsweise positiv aufladen, wenn du eine Glaskaraffe auf ein positives Symbol oder Wort stellt, wie die Liebe oder ein Herz.
In der Mythologie gibt es viele Wasserwesen wie die neun Töchter aus der Skáldskaparmál, Kinder des Riesen Ägirs und der Meeresgöttin Ràn. Sie sind Verkörperungen des Meeres, die Schäumende zum Beispiel oder auch die Fließende. Die neun Ägirstöchter gebaren gemeinsam Heimdall am Rande der Welt. Auch die Nymphen, Nixen oder Meerjungfrauen, der Klabauter, welcher als Wassergeist auf Schiffen wohnt, die Selkies (Seehunde, die sich in Frauen verwandeln können) gehören dazu. Wenn du also mit dem Wasser und den Wasserwesen arbeiten möchtest, wähle dir eines, das dich ruft. In der Pflanzenwelt ist das Angebot ebenso reichlich. Algen, Schilf, Kresse, das Mädesüß oder auch die Trauerweide am Ufer tragen die Kraft des Wassers in sich. Auch die Tierwelt hat viel zu bieten, denn heutzutage vermuten Forscher bis zu zehn Millionen verschiedene Arten an Lebewesen im Wasser, etwa acht mal mehr als an Land. Dies stellte sich heraus, als eine große Forschergruppe ab dem Jahr 2000 es sich zur Aufgabe machte, die Artenvielfalt zu untersuchen. Auch hier dürftest du keine Schwierigkeiten haben, ein Tier zu finden, dass dich ruft. Als Räucherwerk für die Arbeit mit dem Element Wasser empfehle ich dir Mädesüss verwenden, Lavendel, Kampher oder auch den Salbei. Heilsteine für die Arbeit mit dem Wasser sind alle Arten an Steinen, die durchscheinend sind wie der Mondstein, der Chrysopas oder auch der Aquamarin. Besonders verbunden mit dem Wasser ist ein Opal, welcher selbst bis zu 20% Wasser enthalten kann.
Das Element Wasser in der Runenmagie
In der Runenmagie ist ganz besonders die Rune Laguz von Bedeutung.
Laguz steht für Lebenskraft, Vitalität, Heilung, Erneuerung, Träume, Fantasie, Myterium und das Erreichen von Zielen anders als geplant erreichen. Man könnte auch sagen, sie ist die Quelle allen Lebens. So ist auch die Rune selbst eine Quelle für all die Möglichkeiten des Lebens. Lasse dich vom Fluss tragen und dir wird gegeben. Die Wasserkraft der Laguz kann Leben schenken und sie kann Leben vernichten. Ein kleiner witchy Tipp am Rande: Trage die Rune bei dir, wenn du einmal über See reisen solltest. Sie wird dich schützen.
Übungen zur Arbeit mit dem Element Wasser
Das Element Wasser absorbieren
Du brauchst dazu nur etwas ätherisches Jasmin Öl und etwas Räucherwerk für das Element Luft. Reinige dein Badezimmer mit deinem Räucherwerk und entferne dadurch alle negativen Energien. Fülle deine Badewanne mit kühlem Wasser oder stelle dich unter eine kalte Dusche. Zum Element Wasser gehört die kühle Eigenschaft, daher funktioniert die Übung besser mit kühlem oder kaltem Wasser.
Wenn du ein Bad nimmst, fülle die Badewanne mit kühlem Wasser und gib ein paar Tropfen Jasmin Öl hinein. Setz dich ins Wasser und bleibe ein paar Minuten darin. Wenn du duschen möchtest, stell dich unter die kühle Dusche und fühle wie das Wasser über deinen Körper hinab fließt. Verreibe ein paar Tropfen Jasmin Öl auf dein Herz-Chakra. Fokussiere dich jetzt auf das Wasser auf deiner Haut. Wie lässt es dich fühlen, sowohl körperlich als auch emotional?
Atme nun bewusst ein und inhaliere die Wasser-Energie um dich herum. Nimm die Wasser-Energie auch über deine Haut auf, bis sie dich komplett ausgefüllt hat. Halte die Energie eine zeitlang in deinem Körper fest und gib sie dann wieder mit einem geräuschvollen Ausatmen an die Umgebung ab. Behalte nur soviel du brauchst.
– Wie fühlt sich die Energie in deinem Körper an, wenn du sie aufnimmst?
– Wo hältst du sie im Körper fest? Auch nachdem du sie wieder abgegeben hast.
– Wie fühlt es sich an, wenn diese Energie deinen Körper wieder verlässt?
– Spürst du die Energie eher als Macht etwas zu Wagen oder zu Akzeptieren?
Element Wasser im aktiven Aspekt : Die Macht des Wagens
Wie alles im dualen Universum hat auch das Element Wasser eine passive und eine aktive, Seite, eine nach außen und eine nach innen gerichtete Kraft.
Die Macht zu Wagen bringt eine gewissen Furchtlosigkeit. Wasser kümmert sich nicht um Grenzen, weder Landesgrenzen durch die es bis zum Ozean fließt, noch kümmert es sich um die Beschaffenheit der Natur, wenn es sich langsam aber stetig seinen Weg bahnt. Der Ozean unterscheidet die Wassertropfen nicht und diskriminiert nicht, sondern akzeptiert alle Arten von Wasser. So möchte uns das Element Wasser dazu ermutigen, über von Menschen konstruierte, sozial akzeptierte und institutionalisierte Grenzen hinauszugehen und über alle künstlichen Grenzen von Kultur, Geschlecht, Rasse, Familie, Gesellschaft oder sonstige Linien hinweg mutig unseren eigenen Weg zu gehen.
Menschen mit starker Element Wasser Energie sind am besten dafür geeignet in der Beratung oder (Psycho-)Therapie, beim Film oder im medizinischen Bereich zu arbeiten. Sie sind Geschichtenerzähler, Sozialarbeiter, Ärzte und Heiler und häufig auch in ganzheitlichen Methoden und in den spirituellen Berufen zu finden, denn sie sind empathisch, verträumt, mitfühlend, liebevoll und emotional.
Wenn diese nach außen gerichtete, aktive Kraft des Elements zu stark wird, verlieren Menschen die Balance und wirken häufig weinerlich, traurig, depressiv, auf die Vergangenheit fixiert, grüblerisch, geheimnisvoll, emotional reaktiv oder verstehen keine persönlichen Grenzen und sind zu offen und persönlich.
Wenn du feststellst, dass das Element Wasser in dieser aktiven Energie bei dir überhand genommen hat, kannst du mit einer einfachen Übung diese Energien wieder ausgleichen:
Geh in die Natur, irgendwo, wo du Wasser finden kannst. An einen See, einen Bach, einen Fluss. Falls das unmöglich ist, fülle deine Wanne oder ein Waschbecken mit Wasser. Lege deine Hände leicht auf die Wasseroberfläche und atme bewusst auf die Wasseroberfläche aus. Schließe die Augen und stell dir vor, dass blaue Wasser-Energie deinen Körper über deine Hände und deinen Atem verlässt und von Wasser wieder aufgenommen wird. Führe diese erdende Übung aus, bis du dich wieder ruhig und emotional ausgeglichen fühlst.
– Wo fühlst du dich mit der Macht zu Wagen verbunden und wo getrennt?
– War dieser Aspekt des Wassers ein wichtiger Teil deines bisherigen Lebens?
– Welche Rolle spielt etwas zu Wagen in deinem heutigen Leben?
Element Wasser im passiven Aspekt: Macht der Akzeptanz
Das Element Wasser in seiner nach innen gerichteten Komponente ist die Macht zu Akzeptieren und fokussiert sich mehr auf die Umgebung des Wassers. Akzeptieren bedeutet im Gegenteil zum Wagnis, bestehende Grenzen zu akzeptieren und anzunehmen. Symbole dafür sind der Kessel und der Kelch, die beide Flüssigkeiten halten, die Grenzen vorgeben und dem Element Wasser eine Form geben.
Im alltäglichen Sinne kann das bedeuten, dass du die Umstände deines Lebens, deines Körpers, deiner Umwelt, deiner Familie, Freunde oder Arbeit zu akzeptieren übst. Genau zu wissen wo du gerade stehst und dir zu überlegen wo du von dort aus als nächstes hin möchtest. Den Lauf der Dinge im Leben zu akzeptieren, das Kommen und gehen der Wellen, der Jahreszeiten auch in den Beziehungen zu sehen die wir haben. Sowohl die schönen als auch die unschönen oder unangenehmen Dinge zu akzeptieren, als das was sie sind.
Akzeptanz ist die goldene Tür der Möglichkeiten, Gelegenheiten und Chancen. Zuerst musst du dir bewusst werden, was gerade in deinem Leben tatsächlich los ist, damit du die Möglichkeit nutzen kannst und deine nächsten Schritte planen kannst. Ohne Akzeptanz, ohne genaues Hinsehen-Wollen sind wir paralysiert und bleiben unfähig zu handeln, da wir die aktuelle Situation ja nicht wahrhaben wollen.
Wird das Element Wasser in seinem passiven Aspekt aber zu dominant, wirken Menschen häufig starr, alarmiert,, selbstironisch, Grenzen einfordernd, brauchen hohe Struktur und Ordnung oder können nur das annehmen, was definiert werden kann.
Wenn du feststellst, dass das Element Wasser in dieser passiven Energie bei dir überhand genommen hat, kannst du dies ganz einfach ausgleichen. Geh in die Natur, ans Wasser. Stell dich direkt davor, öffne die Arme, schließe die Augen und lade die Wasser-Energie in dein Wesen ein. Stell dir vor, du bist durchsichtig und das Wasser und seine kühle, langsam fließende Energie kann direkt durch dich hindurch fließen. Bleibe in dieser Visualisierung, bis du dich ausgeglichener fühlst.
– Wo fühlst du dich mit der Macht der Akzeptanz verbunden und wo getrennt davon?
– Was sind die Gefahren des Akzeptierens?
– Wo könnte dein Leben von der Macht des Akzeptierens bereichert werden?
Wie zeigt sich das Element Wasser in deinem Leben und wo fehlt es vielleicht?
Nachdem wir uns in meinem letzten Blogpost bereits mit dem Element Feuer beschäftigt haben, widmen wir uns heute dem Element Luft.
In der Magie nutzen wir ständig die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Aber auch für das (Über-)Leben sind diese Elemente wichtig - und darin liegt schon ihre eigene Magie. Denn wenn nur eines auf diesem Planeten fehlen würde, könnten wir nicht überleben. Schließlich sind diese vier Elemente der Ursprung unseres Lebens. Es gab sie lange vor uns Menschen. Sie haben unsere Erde erschaffen, geformt und zu dem gemacht, was sie heute ist. Die wilde Feuerkraft im Kern hat Erdmassen verschoben und Kontinente im Wasser des Lebens geformt – alles wohl behütet in einer Hülle aus Luft. Dieser gesamte Raum, aber auch die Sphären über das Irdische hinaus ist ein weiteres, ein fünftes Element – der Äther.
Das Element Luft
Luft ist ein Gemisch mehrerer Stoffe, hauptsächlich Stickstoff und Sauerstoff. Sie bildet eine Kuppel um unsere Erde. Wir reden auch von Luft, wenn wir Stürme und Winde meinen. In der Magie brauchen wir die Luft vor allem für unseren Atem. Mit ihm formen wir Wörter, Reime, Zauberformeln. Wir können besprechen, beschwören, rufen, bannen – und all dies mit der Kraft unseres Atems, quasi der Atemluft. Das Element Luft steht aber auch für Veränderung. Wenn wir in die Welt der Mythologie eintauchen, stehen hier Feen und Elfen für die Luft, die mit ihren kleinen Zauberflügeln durch die Lüfte schweben. Eine andere Wesensart sind die Sylphen. Sie haben einen filigranen, feinen menschenähnlichen Körper. In der Pflanzenwelt wäre die Pusteblume bzw. der Löwenzahn symbolisieren die Luft. Aber auch andere Korbblütler wie der Sonnenhut, die Ringelblume oder die echte Goldrute sind dem Element Luft zugeordnet. In der Tierwelt wären es dann die Vögle, Insekten und Schmetterlinge, die für dieses Element stehen. Wenn du mit der Luft arbeitest, empfehle ich dir, dir ein Tier auszusuchen, zu dem du dich besonders hingezogen fühlst. Der Bergkristall passt gut, aber auch der Chalcedon, ein Topas, der Amethyst, der Citrin oder der Smaragd. Allen Steinen gemein ist, dass sie durchscheinend sind. Als Räucherkräuter passen hier Alantwurzel, Angelikasamen, Holunderblüten, Kamillenblüten, Anis oder Dammar sehr gut. Sie helfen dir einen klaren Kopf zu bekommen oder passender formuliert, sie pusten deinen Kopf frei. Für eine magische Verbindung mit der Luft gibt es einen ganz einfachen Weg. Gehe hinaus und atme selbige bei einem Spaziergang reichlich ein, frisch und unverpackt! Es wird dir den Kopf frei pusten und dich klarer denken lassen. Wenn du mit der Luft arbeiten möchtest, kannst du dies auch mit Hilft von Federn oder einem Athame (dem rituellen Dolch) tun. Als Kristalle passen hier Bergkristall, Chalcedon, Topas, Amethyst, Citrin oder Smaragd. Allen Steinen gemein ist, dass sie durchscheinend sind.
Auch in vielen östlichen Kulturen kommt dem richtigen Atmen eine große Bedeutung zu wie z.B. beim Meditieren, beim Pranayama Atmen im Yoga oder bei diversen Breathwork Arten.
Zu guter Letzt: Das lateinische Wort Spiritus “Geist” bedeutet übersetzt “lebendiger/s Dunst/Gas”, was natürlich die Luft ist.
Das Element Luft in der Runenmagie
In der Runenmagie gibt es gleich mehrere Runen, die dem Element Luft zugeschrieben werden. Allerdings möchte ich die Rune Ansuz hier besonders hervorheben.
Ansuz steht für Weisheit, Inspiration, Ekstase, Visionen, aber auch für Gesundheit, Harmonie, Wahrheit und den guten Rat. Sie schafft somit Ordnung in uns, klärt unaufgeräumtes auf und lässt den Nebel unserer Gedanken gehen. Unser Verstand wird scharf und unser Geist frei.
Verschiedene Übungen zur Arbeit mit dem Element Luft
Das Element Luft als Lebensatem erfahren
Setz dich für 10 Minuten ruhig hin, schließe deine Augen und konzentriere dich nur auf deinen Atem. Achte dabei auf folgende Empfindungen:
– Wo spürst du die Luft deinen Körper betreten? Wo deinen Körper verlassen?
– Welche Energien bringt die Luft in deinen Körper mit und wo spürst du diese Energie?
– Wo speichert dein Körper diese Energien (falls er sie speichert)?
– Wie fühlt es sich an, dich auf deinen Atem und diese Empfindungen zu konzentrieren?
Element Luft in seinem aktiven Aspekt : Die Macht zu Wissen
Wie alles im dualen Universum hat auch das Element Luft eine passive und eine aktive, eine dunkle und eine helle Seite, eine nach außen und eine nach innen gerichtete Kraft. Die nach außen gerichtete Kraft ist die sichtbare, aktive Komponente, die nach innen gerichtete Kraft ist der unsichtbare, rezeptive, innerliche Prozess der subtilen Kräfte der Luft.
Die Macht zu Wissen steht für den Erwerb eines rationalen Verständnisses der Welt um dich herum und bezieht sich auf Wissen, Kommunikation, Erziehung, Ausbildung, Lernen, Denken und Sprechen. Das Element Luft ist bei allen stark ausgeprägt, die im Theater, beim Film, Fernsehen oder Radio arbeiten, die schauspielern, schreiben, produzieren, veröffentlichen oder sich mit Philosophie, Psychologie und Bildung beschäftigen.
Wenn diese nach außen gerichtete Kraft des Elements zu stark wird, verlieren Menschen die Balance und wirken häufig zu flüchtig oder gesprächig, übermäßig analytisch, hyperkognitiv, ausschließlich rational und nur in der Lage, die Welt durch mentales Verständnis zu erfahren.
Wenn du feststellst, dass das Element Luft in seiner aktiven Energie bei dir überhand genommen hat und du zu analytisch oder auf Wissen fixiert bist, kannst du mit einer einfachen Übung diese Energien wieder ausgleichen:
Stell dich in den Wind, in den Sturm, vor einen Ventilator, irgendwo hin wo es ordentlich bläst und schau direkt in den Wind. Öffne deine Arme und heiße das Element Luft willkommen. Schließe deine Augen und stell dir vor, du seist transparent und der Wind bläst direkt durch dich hindurch und nimmt dabei alle deine Gedanken und dein Wissen mit und du bleibst leer und sauber zurück. Halte diese Visualisierung für einige Minuten, bis du dich zentrierter fühlst.
– Wo fühlst du dich mit der Macht des Wissens verbunden und wo getrennt?
– War Wissen ein wichtiger Teil in deinem Leben, deiner Erziehung, deiner Kultur?
– Welche Bedeutung spielt Wissen heute in deinem Leben?
Element Luft in seinem passiven Aspekt : Die Macht zum Staunen
Das Element Luft in seiner nach innen gerichteten Komponente ist die Macht zum Staunen, zum Wundern und damit der direkte Gegenpol zum aktiven Aspekt, zum Wissen. Eines der ältesten hermetischen Gesetze besagt, dass Gegensätze die beiden entgegengesetzten Pole derselben Sache sind und daher immer alchemisch ins Gegenteil verkehrt werden können, z.B. Liebe und Hass. Dadurch, dass das Staunen also der entgegengesetzte Pol zum Wissen ist, ist es sozusagen die absolute Abwesenheit von Wissen.
Wer wieder Staunen können will, muss vergessen was er weiß und die Welt mit den Augen eines Kindes betrachten können. Auch was wir über unsere Beziehung zu Anderen und zur Welt wissen, all unser Schubladendenken, müssen wir aufgeben. Die Welt ist sowieso in ständigem Wandel und alles was wir wissen, kann morgen falsch sein. Wer sich an Mustern und Fakten festhält, wird steif, unflexibel und kraftlos.
Hexen können über die Grenzen des Wissens und der Fakten hinaussehen und die Wahrheit entdecken, die uns in jedem Moment des Lebens präsentiert wird ohne dabei sofort alles in Schubladen zu stecken und zu (be)urteilen oder in mentale Denkstrukturen zu pressen.
Wenn das Element Luft in diesem Aspekt jedoch übermächtig wird, dann verliert der Mensch die feine Balance im Leben und wird unaufmerksam, schläfrig, ablenkbar, begriffsstutzig, träge und stumpfsinnig im Denken.
Wenn du feststellst, dass das Element Luft in seiner passiven Energie bei dir überhand genommen hat, kannst du mit einer einfachen Atemübung diese Energie wieder ausgleichen:
Setz dich bequem aber gerade aufrecht hin. Anstatt einzuatmen, beginne mit einem langen Ausatmen bis dein Brustkorb komplett luftleer ist. Erlaube deiner Solar Plexus Region, deinem Zwerchfell, sich komplett anzuspannen und zusammenzuziehen, lass alle Luft raus. Wenn du dein Limit erreicht hast, es soll ja nicht unangenehm werden oder weh tun, dann lass einfach locker und lass deine Lungen sich ganz natürlich wieder mit Luft füllen.
Versuche nicht bewusst tief einzuatmen um dem Starken ausatmen entgegenzuwirken, sondern atme nur ganz normal entspannt ein. Wiederhole diese “umgedrehte Atmung” noch 3 weitere Male und lass dann zu, dass sich dein Atem wieder normalisiert und in seinen natürlichen Rhythmus zurückfindet. Dein Kopf sollte jetzt wieder etwas fokussierter und klarer sein, falls nicht wiederhole die
– Wo fühlst du dich mit der Macht des Staunens verbunden und wo getrennt?
– Wo siehst du die Gefahr des Nicht-Wissens?
– Könnte Nicht-Wissen Vorteile für dein Leben mitbringen?
Wie zeigt sich das Element Luft gerade in deinem Leben?
Diese kleine Serie meiner Blogposts befasst sich mit dem Arbeiten mit den 4 Elementen: – Mit dem Element Luft – Mit dem Element Feuer – Mit dem Element Wasser – Mit dem Element Erde
In der Magie nutzen wir ständig die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Aber auch für das (Über-)Leben sind diese Elemente wichtig - und darin liegt schon ihre eigene Magie. Denn wenn nur eines auf diesem Planeten fehlen würde, könnten wir nicht überleben. Schließlich sind diese vier Elemente der Ursprung unseres Lebens. Es gab sie lange vor uns Menschen. Sie haben unsere Erde erschaffen, geformt und zu dem gemacht, was sie heute ist. Die wilde Feuerkraft im Kern hat Erdmassen verschoben und Kontinente im Wasser des Lebens geformt – alles wohl behütet in einer Hülle aus Luft. Dieser gesamte Raum, aber auch die Sphären über das Irdische hinaus ist ein weiteres, ein fünftes Element – der Äther.
Das Element Feuer
Das Element Feuer repräsentiert im weitesten Sinne Energie, so auch die Energie unseres Körpers, die Lebensenergie. Außerdem steht es auch für Licht, Wärme, Leidenschaft, Stärke und Aktion. Wegen seiner Dynamik wird es oft als maskuline, aktive Energieform gesehen. Ohne Wärme und Licht könnten wir nicht überleben. In der Magie nutzen sowohl die nährenden, als auch die zerstörerischen Kräfte des Feuers. Möchten wir etwas auflösen, so können wir es dem Feuer übergeben.
In der Hermetik ist Feuer das erste Element, dass aus dem reinen Geist hervorging, in anderen Worten also das stärkste, reinste Element, gleich nach dem reinen Geist. In alten Kulturen hatte Feuer daher immer eine heilige Bedeutung und steht für das Göttliche. So unter anderem auch im Christentum, wo Gott Moses auf dem Berg als brennender Dornbusch erschien.
Dem Element Feuer wird außerdem eine transformative Eigenschaft zugesprochen. Was immer man ins Feuer gibt, wird in seiner Substanz verändert und wird nie wieder wie vorher sein. Feuer setzt das Licht und die Energie frei, die immer schon in den Dingen vorhanden war. So ist symbolisch auch unser inneres Feuer transformativ. Es bringt uns dazu der Welt unser inneres Licht zu zeigen, aktiv zu werden, nach außen zu gehen. Es bewegt uns und was immer wir mit unserer Anwesenheit berühren wird nie mehr wie vorher sein.
Das Element Feuer steht für Aktion, Bewegung, Leidenschaft, Wut, Ärger, Stärke, Sexualität, Leistung, Meisterschaft, Macht, Kraft und Transformation. Die dem Element Feuer zugeordneten Räucherkräuter sind z.B. Basilikum, Nelkenknospen, Zimt, Ysop und Rosmarin. In der Pflanzenwelt sind es die Brennnessel und der Zunderschwamm, die wie keine anderen Pflanzen für das Element Feuer stehen. Als Steine empfehle ich Rubin, Feuerachat oder Granat. Natürlich lassen sich auch andere Feuersteine finde. Als Metall wäre hier Eisen zu nennen. Im Schamanismus gibt es auch Wesenheiten wie den Phönix und den Drachen, die auch als Krafttiere dem Feuer zugeschrieben werden.
Das Element Feuer in der Runenmagie
Das Element Feuer lebt in der Runenmagie vor allem in der Rune Kenaz.
Kenaz steht für Vision, Offenbarung, Weisheit, Kreativität, aber auch für Lebensenergie und Regeneration. Daher ist sie auch das Licht der Kerze und das Knistern der Scheite im Herd.
Übungen zur Arbeit mit dem Element Feuer
Das Element Feuer erfahren
Du brauchst eine rote Kerze oder viele Teelichter. Finde einen ruhigen Ort und setze dich abends mit der Kerze hin. Räuchere deinen heiligen Raum um negative und blockierte Energien zu reinigen
Zünde sie an und fokussiere deinen Blick auf die Flamme. Stell dir vor, wie du mit jedem Einatmen, die Feuer-Energie der Flamme inhalierst. Stell dir vor, dass diese Energie zu deinen Füßen sinkt und dich von dort her langsam immer mehr auffüllt, bis zu deinen Haarspitzen. Halte die Energie eine Weile bewusst in deinem Körper fest und lasse sie dann ebenso bewusst wieder los. Gib sie mit einem hörbaren lauten Ausatmen in deine Umwelt zurück. Behalte nur soviel Feuer-Energie wie du brauchst und sich gut anfühlt.
Wie fühlt sich die Energie in deinem Körper an, wenn du sie aufnimmst?
Wo hältst du sie im Körper fest?
Wie fühlt es sich an, wenn diese Energie deinen Körper wieder verlässt?
Wie fühlt es sich an Feuer-Energie in deinem Körper zu sammeln?
Element Feuer im aktiven Aspekt : Die Macht des Willens
Wie alles im dualen Universum hat auch das Element Feuer eine passive und eine aktive, Seite, eine nach außen und eine nach innen gerichtete Kraft.
Die Macht des Willens steht für Meisterschaft, dafür den eigenen, individuellen Willen auszuführen und für Bewegung. Für Hexen bedeutet das, seinen eigenen Willen zu verwirklichen. Feuer steht auch für Direktheit, Aufmerksamkeit und Durchsetzungsvermögen.
Das Element Feuer ist bei allen stark ausgeprägt, die in Führungspositionen arbeiten oder in Jobs in welchen man schnelles Denken und Handeln oder körperliche Stärke benötigt. Feuer-Menschen sind häufig schnell und agil, sowie leidenschaftlich, sexuell, durchsetzungskräftig, athletisch, zielorientiert und ein wenig scharfzüngig.
Wenn diese nach außen gerichtete Kraft des Elements zu stark wird, verlieren Menschen die Balance und wirken häufig feindselig, wütend, aggressiv, destruktiv, zu fokussiert auf das Sexuelle, nervös, überfordert, ungeduldig, fordernd, hinterhältig, wettbewerbssüchtig oder rachsüchtig. Häufig können diese Menschen mit der Welt dann nur über Leistung und Aktion interagieren.
Wenn du feststellst, dass das Element Feuer in seiner aktiven Energie bei dir überhand genommen hat, kannst du mit einer einfachen Übung diese Energien wieder ausgleichen:
Mach ein Lagerfeuer, ein Feuer in einem Ofen oder zünde 4 oder mehr rote Kerzen an. Stell dich vor das Feuer, öffne deine Arme, atme tief durch und lade die Feuer-Energie in dein Wesen ein. Stell dir vor, du bist transparent und das Feuer brennt alles in dir weg, die Hitze geht direkt durch dich hindurch. Bleibe in dieser Visualisierung so lange wie nötig.
Wo fühlst du dich mit der Macht des Willens verbunden und wo getrennt?
War dieser Aspekt des Feuers ein wichtiger Teil deines bisherigen Lebens?
Welche Rolle spielt das Wollen und der Willen in deinem heutigen Leben?
Element Feuer im passiven Aspekt : Die Macht zur Kapitulation
Das Element Feuer in seiner nach innen gerichteten Komponente ist die Macht zur Kapitualtion und steht dafür, sich dem universellen Willen zu öffnen, für Gruppenleistung im Gegensatz zu eigenem Wollen und für das Nicht-Streben. Eines der ältesten hermetischen Gesetze besagt, dass Gegensätze die beiden entgegengesetzten Pole derselben Sache sind. Damit ist dieser Aspekt, die Kapitulation, der genaue Gegenpol des aktiven Aspekts und klingt in unserer westlichen Welt erst einmal wie etwas kraftlosen. Kapitulation klingt nach Aufgeben.
In der magischen Welt bedeutet kapitulieren jedoch ein Nachgeben, ein Loslassen und den eigenen Willen unter den universellen oder göttlichen Willen zu stellen, sich diesem hinzugeben. Es bedeutet Nicht-Wollen. Es bedeutet nicht darauf zu bestehen, dass die Energien deines Lebens in eine von dir gewünschte Richtung fließen. Wenn du in dieser Art kapitulierst, dann kommst du in Harmonie mit dem Fluss der Lebensenergie und du lernst mit allem zu leben, was eben gerade passieren muss oder will oder einfach tut.
Dieses sich Hingeben entspringt einem tiefen Verständnis, dass die Lebensenergie nicht in eine bestimmte Richtung fließen muss, da du diese Energie bist. Es bedeutet loszulassen in dem tiefen Vertrauen in die Natur und das Leben und das Göttliche und daran, dass alles am richtigen Platz ist, genau da wo es gerade sein soll.
Es bedeutet deinen physischen und psychischen Stress und deine Anspannung loszulassen, es bedeutet deine emotionale Anspannung loszulassen. Es bedeutet die Kontrolle loszulassen und das Beharren darauf, dass du unbedingt deinen Willen zu bekommen. Es bedeutet auch, den Job zu verlassen, der zwar mehr Geld bringt aber dich unglücklich macht, ebenso mit der Beziehung oder der Freundschaft oder den Glaubenssätzen über dich selbst.
Es geht nicht ums Machen, es geht ums Sein. Und es kommt aus einem tiefen Vertrauen in die Mächte der Natur und des Universums, die uns im Gegenzug erlaufen damit zu arbeiten.
Die Natur funktioniert genau so. Die Wellen kommen und gehen und wehren sich nicht dagegen. Alles hat seine Zeit und es kommt wie es kommen muss, kein Element, kein Ding in der Natur versucht dagegen zu kämpfen sondern geht mit dem Flow und übt Akzeptanz. Und wenn wir die Natur spiegeln und uns anpassen verbinden wir uns mit der Natur, werden eins mit der Natur und dem Göttlichen und finden unsere wahre Kraft die wir aus der Natur ziehen.
Wenn das Element Feuer in diesem Aspekt jedoch übermächtig wird, dann verliert der Mensch die feine Balance im Leben und wird faul, depressiv, abhängig, inaktiv, untätig, indirekt, stark passiv oder handlungsunfähig.
Wenn du feststellst, dass das Element Feuer in dieser passiven Energie bei dir überhand genommen hat, kannst du dies ganz einfach ausgleichen. Werde aktiv. Mach Sport. Geh laufen oder spazieren. Mache es regelmäßig für ein paar Tage und versuche deinen Kopf währenddessen auszuschalten. Spürst du nach dem Sport die Vibration der Feuer-Energie in deinem Körper. Wie aktiv und stark du dich fühlst. Dass du auch im Kopf hellwach und voller Power bist? Wie lebendig du dich fühlst. Jetzt geh und sei im Leben genauso aktiv!
Wo fühlst du dich mit der Macht des Kapitulierens verbunden und wo getrennt?
Wo siehst du die Gefahr beim Kapitulieren und Loslassen?
Könnte Loslassen und Kapitulieren Vorteile für dein Leben mitbringen?
Die Elemente und ihre Korrespondenzen
Im folgenden habe ich eine Korrespondenz- Tabelle über alle vier Elemente zusammengetragen.
Luft
Feuer
Wasser
Erde
Farbe
Gelb, Weiß
Rot
Blau
Green, Braun, Schwarz
Richtung
Osten
Süden
Westen
Norden
Tageszeit
Morgendämmerung
Mittag
Abenddämmerung
Mitternacht
Jahreszeit
Frühling
Sommer
Herbst
Winter
Lebensphase
Geburt/Kindheit
Jugend
Erwachsenenalter
Alter/Tod
Herrscht über
Gedanken, Kommunikation, Wissen
Leidenschaft(en, physische Stärke, Aktion
Träume, Visionen, Emotionen
Praktikabilität, Stille, Kontemplation
Mystische Bedeutung
Macht zu Wissen
Macht zu Wollen
Macht zu Wagen
Macht der Stille
Wo ist das Element Feuer in deinem Leben zu finden und wie lebst du es aus? Oder musst du vielleicht etwas mehr Feuer in dein Leben bringen? Wie haben die beiden ausgleichenden Übungen bei dir funktioniert?
Nach dem Juni erwarten dich im Juli nun einige neue Themen. Die Themen des Sommers bleiben im Allgemeinen zwar gleich: Es ist nach wie vor die Zeit des Rausgehens, aber natürlich bringt der Juli seine ganz eigenen Themen mit sich. Diese schauen wir uns heute einmal genauer an.
Die Energien des Sommers
Jetzt im Sommer dürfen aus den Samen des Winters/den Keimlingen des Frühjahrs große, starke Pflanzen entstehen und am Ende des Sommers erwartet uns eine reiche Ernte. Also auf gut Deutsch: Was du dir im Winter vorgenommen hast und im Frühjahr begonnen hast, das gilt es jetzt zu hegen und zu pflegen und dran zu bleiben. Auf jeden Fall gilt jetzt: geh' raus, genieße und habe Spaß.
Meine Tipps für den Sommer allgemein:
Genieße diese Zeit und nimm es leicht, der Sommer steht für Freiheit, für Genuss und für Leichtigkeit
Sei nicht zu ernsthaft und zu verbissen, sag aber auch nicht zu allem Ja. Sei einfach du selbst und höre genau auf die Impulse, tu, was dir Freude macht!
Nutze die maskuline "Get it done"-Energie dieser Jahreszeit - ob beim Sport oder im Job, jetzt bekommst du viel geschafft - fühle den Erfolg, feiere ihn und lass dann wieder los und gib dich der Leichtigkeit und der Freiheit hin (Hingeben: Weibliche Energie).
Diese Phase ist auch die Phase der Kommunikation, sprich also gerne auch Dinge an, die dir wichtig sind und baue empathische Verbindungen zu anderen auf.
Die Themen im Juli
Wie wir schon im Juni gelernt haben, bringt jeder Monat seine ganz eigenen Energien mit, und wir schauen uns gleich an, was uns in diesem Monat erwartet.
Die Themen, die dich im Juli erwarten:
Die Hauptthemen sind die Zeit der Vernetzung und des äußeren Wachstums.
Seelenliebe, durchatmen und die Macht annehmen, unser Leben selbst aktiv zu gestalten. Darum geht es in diesem Juli vorrangig. Ein richtiger Sommermonat, der uns dazu einlädt, unsere Energie für unsere Seelenwünsche zu nutzen.
Eintauchen ins Paradies, ins kühle Nass oder in die Liebe - was immer dich beflügelt, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, es geschehen zu lassen, es anzunehmen oder es aktiv anzugehen.
#1: Eingebunden sein wahrnehmen
Viele Menschen leben heute noch immer in ihrer eigenen "Blase". Sie konzentrieren sich auf sich selbst, ihre Probleme und ihre kleine Welt. Was diese Menschen jedoch vergessen ist, dass wir alle miteinander verbunden sind. Und dass wir alle in Mutter Natur eingebunden sind. Wir sind niemals alleine. Wir selbst entscheiden, ob wir dieses Eingebunden sein wahrnehmen, oder ob wir in unserer eigenen "Blase" gefangen sind. Denn genau das ist es. Wenn wir in unserer kleinen Welt leben, dann sind unsere Verbindungen nach unten und oben nicht offen und wir machen zu. Im Empfangen, im Brustraum und im Gefühl. Öffnen wir uns jedoch, dann stehen uns alle Möglichkeiten offen und wir entdecken neue Wege, die wir gerne gehen möchten. Versteh mich nicht falsch, in seiner eigenen Welt zu sein, das kann absolut stimmig sein - jedoch dürfen wir nie vergessen, dass wir verbunden und eingebunden sind. Du hast die Last der Welt nicht alleine zu tragen, wir alle sind eine Schwesternschaft, eine Menschenfamilie, wir sind verbunden. Wir sind eingebunden in Mutter Natur und Teil ihrer magischen Welt.
#2: Deinen eigenen Weg gehen
Um unsere Herzenswünsche und Visionen wahr werden zu lassen, ist es aus meiner Sicht unabdingbar verbunden zu sein - siehe Thema Nummer 1. Gleichzeitig ist es aber auch unumgänglich, unseren eigenen Weg zu gehen - in vollem Bewusstsein und mit voller Intention. Du hast es verdient, nein es ist deine Pflicht, dein Potenzial zu leben - und dieses Potenzial, das sind unsere Sehnsüchte. Sie führen uns dorthin, wo unsere Seele wachsen und aufblühen kann.
#3: Vertraue und Spring
Um Aufblühen zu können, brauchen wir jedoch Vertrauen. Wir müssen uns trauen, zu springen und Altes hinter uns zu lassen. "Spring und das Netz wird erscheinen" - dieser Spruch birgt so viel Wahrheit. Wir müssen uns trauen, zu springen (unseren Impulsen und Sehnsüchten zu folgen), dazu brauchen wir das Vertrauen in uns selbst, ins Leben und ins Universum. Ich möchte dich ermutigen, dieses Vertrauen in dir zu suchen und dich täglich damit zu verbinden. Das hilft dir bei Thema Nummer 1 und Nummer 2 - du siehst, es hängt wieder alles intensiv zusammen und dieser Monat bringt dir wirklich viele Möglichkeiten zu wachsen und zu heilen.
#4: Kommuniziere deine Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen
Last but not least kommen wir zu einem DER Sommerthemen, der Kommunikation. Wir kommunizieren jederzeit und überall. Auch komplett ohne Worte. Unser Körper kommuniziert mit uns, wir kommunizieren mit unserer Umwelt - gerade weil wir so eingebunden sind. Nutze diesen Monat, um auf die Botschaften deines Körpers und deiner Seele zu hören und sprich deine Wahrheit: Sag ja, sag nein, sag Stopp - was immer sich richtig anfühlt für dich. Wichtig ist nur, dass du die Botschaften wahrnimmst und diesen Monat intensiv danach lebst. Und wenn es der Impuls seiner Seele und deines Körpers ist, die Hände vom Lenker zu nehmen, um ohne Hände Rad zu fahren, dann mach das doch. Oder spring vom 5 Meter Turm im Bad. Oder zieh das rote Kleid an. Trau dich. Dazu ist der Juli da.
Astrologische Termine und Portaltage im Juli
Auch im Juli haben wir wieder einige Portaltage und astrologische Termine. Von den Portaltagen gibt es jedoch eine kleine Verschnaufpause, da es dieses mal nur vier sind.
Die Portaltage im Juli
Wir haben wieder eine Reihe von Portaltagen, an denen du dich selbst verwöhnen und hinspüren darfst, was du wirklich brauchst. Die Portaltage sind am 7., 8., 15. und 19.Juli. Zu dem Thema Portaltage schau auch gerne in meinem Kalender für diese vorbei. Da findest du auch gleich noch mehr Infos zu dem Thema.
Die Mondin im Juli
Am 14. Juli um 11.43 Uhr haben wir die Neumondin im Sternzeichen Krebs. Er markiert einen Neuanfang für tiefgehende Emotionen, innere Ruhe und Familie.
Die Vollmondin findet dann am 29. Juli um 14:35 Uhr im Sternzeichen Wassermann statt.
Sommerzeit ist Kräuterzeit und die Zeit der Sommerheilpflanzen. Doch welche Heilpflanzen gehören nun zu diesen speziellen Sommerheilpflanzen? Was ist die eigentliche Lehre dahinter und woher kommt die Bezeichnung eigentlich? Der Sache gehe ich heute auf den Grund.
Der Ursprung
Die Idee, Pflanzen den Gestirnen zuzuordnen ist wahnsinnig alt. Wir sind es heute gewohnt, dass wissenschaftliche Beobachtungen im Labor stattfinden. Man misst, wiegt, zerschnippelt, zerlegt, schaut unter dem Mikroskop ... immer auf der Suche nach dem kleinsten Detail. Diese Art und Weise, die Welt verstehen zu wollen, ist aber in der Menschheitsgeschichte noch ganz jung. Mikroskope gibt es zum Beispiel erst seit ungefähr 1600, also seit 400 Jahren. Den Menschen, die Gattung, zu der wir gehören, den Homo sapiens, den denkenden, reflektierenden Menschen, gibt es seit 300.000 Jahren. Also wirklich sehr viel länger. Und natürlich waren die Menschen, die schon gelebt haben, bevor es Mikroskope und andere Maschinen oder Werkzeuge gab, auch neugierig und wollten die Welt verstehen. Bevor man anfing Pflanzen im Labor zu untersuchen, einzelne Wirkstoffe zu extrahieren oder sie synthetisch nachzubilden, nutzte man eine Art „Zeichensprache“, um die Wirkungsweisen von Pflanzen zu verstehen. Genauer gesagt, nutzte man seine Sinne und beobachtete die Pflanzen. Diese „Zeichensprache“, diese ganz genaue Naturbeobachtung, nennt man Signaturenlehre. Es ist eine sehr sinnliche Art und Weise, Pflanzen zu verstehen: man schmeckt, riecht, berührt. Sie beruht nicht auf Messungen, wie wir das von der heutigen Wissenschaft kennen, sondern auf der Annahme, dass alles, alles, alles miteinander in Beziehung steht und man daraus Analogien aufstellen kann. Einer der berühmtesten Menschen in der Geschichte, der die Zeichen der Pflanzen, die Signaturen, gut lesen konnte und dessen Name es bis in die heutige Zeit geschafft hat, ist Paracelsus. Paracelsus hat von 1493 oder 1494 bis 1541 gelebt. Er war ein Schweizer Arzt, Naturphilosoph und Alchemist. Die Alchemie ist übrigens die Mutter der heutigen Chemie
Die Sommerheilpflanzen
(Wald-)Engelwurz
Der Waldengelwurz gehört zur Familie der Doldengewächse. Häufig trifft man ihn an Fluss- und Bachufer, Uferböschungen, auf feuchten Wiesen, an Wäldern und Wegesrändern an. Seine typische Sonnensignatur: wächst hoch der Sonne entgegen, macht lichtempfindlich und schenkt Licht, wärmt und ist sehr aromatisch. Seine Wirkstoffe sind unter anderem ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Furanocumarine. Der Waldengelwurz wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, blähungswidrig, desinfizierend, regt die Gallensekretion an, harntreibend, hustenstillend, reizmildernd, erwärmend, abwehrstärkend, fruchtbarkeitssteigernd, leicht krampflösend, beruhigend, angstlösend. Er findet Anwendung: bei Melancholie, Angst, Mutlosigkeit und schwachen Nerven, bei Husten und grippalen Infekten, bei Kinderwunsch, bei Verdauungsbeschwerden mit Krämpfen, Blähungen und Aufstoßen. ACHTUNG: bei längerer Anwendung pralle Sonne meiden, da er lichtempfindlich macht.
Rosmarin
Rosmarin gehört zur Familie derLippenblütler. Er wächst nur im Mittelmeerraum wild, dort an trockenen Standorten, mit sandigen oder steinigem Boden. Seine typische Sonnensignatur: erwärmt, sehr reich an ätherischen Ölen, liebt trockene Standorte, erweckt die Lebensgeister. Die Wirkstoffe: vom Rosmarin sind unter anderem ätherisches Öl, Harze, Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe, Pflanzensäuren, Saponine. Er fördert Kreislauf, Durchblutung undVerdauung, reguliert Blutzucker, antibakteriell, antimykotisch, antiviral, krampflösend, fördert Gallenfluss, schützt die Leber, fördert Menstruation und Eisprung, regt die Keimdrüsen an, blutreinigend, entzündungshemmend. Der Rosmarin findet Anwendung bei Koliken, Krämpfen, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Rheuma und Gicht, niedrigem Blutdruck, Antriebs losigkeit und Schwäche, Kreislaufschwäche, nervösen Herzbe-schwerden, kalte Hände und Füße, Konzentrationsmangel, Gallen- und Leberleiden, Appetitlosigkeit, Kinderwunsch und Eierstock-schwäche.
Johanniskraut
Das Johanniskraut gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse. Es liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, nähr-stoffarme und gut durchlüftete Böden, Wiesen, Wälder und Wegesränder. Die typische Sonnensignatur des Johanniskrautes ist seine gelbe Blütenfarbe, macht lichtempfindlich / lichtempfänglich, hellt die Stimmung auf, warmer Standort. Seine Wirkstoffe sind ätherische Öle, Flavonoide, Harze, Gerbstoffe, Hypericin. Das Johanniskraut hellt sie Stimmung auf, macht optimistisch, beruhigt, löst Ängste, antibaktieriell, wundheilend, schmerzlindernd. Man wendet es bei folgenden Symptomen an: Nervosität und nervöse Erschöpfung, geistige Überanstrengung, innere Unruhe, Prüfungsangst und Lampenfieber, Wetterfühligkeit mit Stimmungsschwankungen, (Winter-)Depression, Schlaflosigkeit, bei nervlich bedingten Margen-Darm-Beschwerden, Verbrennungen und Verletzungen, Nervenschmerzen, Migräne.
ACHTUNG: bei längerer Anwendung pralle Sonne meiden, da es lichtempfindlich macht
Kurkuma
Kurkuma gehört zur Familie der Ingwergewächse. Er liebt feuchte, leicht durchlässige Böden. Sein Standort sollte hell sein und er liebt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die typische Sonnensignatur vom Kurkuma ist seine gelb-orangene Farbe. Geschmacklich ist er sehr aromatisch, würzig. Kurkuma wirkt erwärmend und den Stoffwechsel anregend. Seine Wirkstoffe sind unter anderem ätherisches Öl, Bitterstoffe, Curcumin. Kurkuma fördert die Entleerung der Gallenblase, regt Leber und Gallenblase an, unterstützt die Verdauung, entzündungshemmend, schützt vor Zellalterung, regeneriert die Darmschleimhaut, blutverdünnend. Angewendet wird Kurkuma bei Magen-Darm-Beschwerden mit zu geringer Gallenproduktion, chronische Entzündungen, Arthritis und Arthrose, Stoffwechselerkrankungen mit zu hohem Blutdruck und Cholesterinwerten.
Schöllkraut
Das Schöllkraut gehört zur Familie der Mohngewächse. Es liebt nährstoffreiche, lockere Böden, sonnig bis halbschattig. Man findet es oft in Wäldern und an Wegesränder, auf Schutthalden, im Ödland, Seine typische Sonnensignatur ist, dass es wärmt, sehr aromatisch schmeckt und natürlich seine gelbe Blüte sowie sein gelb-orangener Pflanzensaft. Auf den Stoffwechsel wirkt Schöllkraut anregend. Seine Wirkstoffe sind verschiedene Alkaloide, Chelidonsäure, Kaffeesäure, Saponine, Carotinoide, Flavonoide und ätherisches Öl. Schöllkraut wirkt den Stoffwechsel und die Verdauung anregend, schützt die Leber, zersetzt Eiweiße, entkrampft, erwärmt, schmerzstillend, antibakteriell und fungizid. Anwendung findet es vor allem bei Warzen, früher auch innerlich bei Magen- Darm- und Gallenbeschwerden, Verstopfung, Husten, Rheuma und Gicht.
ACHTUNG: darf heute offiziell nicht mehr innerlich angewendet werden (bzw. nur noch homöopathisch oder in standardisierten Fertigpräparaten)
Safran
Der Safran gehört zur Familie der Schwertliliengewächse. Er liebt trockene, sonnige Standorte mit lockerem Boden. Seine typische Sonnensignatur ist, dass er sehr aromatisch ist, er erhellt die Stimmung, benötigt einen warmen Standort. Die Wirkstoffe vom Safran umfassen unter anderem ätherisches Öl, glykosidische Farbstoffe, Carotinoide und Bitterstoffe. Safran verbessert die Blutzirkulation in den kleinsten Gefäßen, schützt vor Zellalterung, stimmungsaufhellend, Libido anregend, erhöht die Sekretion der Vagialschleimhaut, unterstützt die Leberfunktion und die Verdauung, schleimlösend, entzündungshemmend, beruhigend, nervenstärkend. Man wendet Safran an bei Augenkrankheiten, Schwermut, Depression, trockene Vaginalschleimhaut, PMS, Unfruchtbarkeit, Sodbrennen, Blähungen, bei zu viel Appetit auf Süßes, Gedächtnisstörung, Husten, Schlafprobleme
ACHTUNG: Echter Safran färbt den Tee nur langsam und die Safranfäden behalten ihre Farbe. Sie riechen süßlich, schmecken aber nicht süß.
Königskerze
Die Königskerze gehört zur Familie der Braunwurzgewächse. Sie liebt trockene und sonnige Standorte, karge steinige Böden. Man findet sie an Straßenböschungen, Bahngleisen, Berghängen, in Kiesgruben, im Ödland. Ihre typische Sonnensignatur ist ihr hoher Wuchs (der Sonne entgegen), sie schenkt Licht und erhellt die Stimmung. Ihre Wirkstoffe sind u. a. Saponine, Iridoide, Flavonoide, Schleimstoffe. Die Königskerze löst Husten und mildert Hustenreiz, hemmt Entzündungen, antiviral und antibakteriell, stillt Schmerzen, beruhigend und schlaffördernd, stimmungsaufhellend. Man wendet sie an bei Atemwegserkrankungen (Bronchitis, Husten, Asthma, Heiserkeit, Simmverlust, Kehlkopfkatarrh, Entzündungen im Hals- und Rachenraum), Mittelohrentzündung, juckende Hautauschläge, Insektenstiche, Brandwunden, Juckreiz, Neuralgien, leichte Depression und Melancholie
Lorbeer
Der Lorbeer gehört zur Familie der Lorbeerbaumgewächse. Er liebt einen sonnigen, sandigen Standort. Seine typische Sonnensignatur ist, dass er die Stimmung erhellt, wärmt, sein warmer Standort und seine Aromen. Die Wirkstoffe, die im Lorbeer enthalten sind, sind ätherisches Öl, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Er wirkt antibakteriell, wundheilend, schleimlösend, erweichend, schmerzstillend, beruhigend, tonisierend, schweißtreibend, nervenstärkend, entzündungshemmend, harntreibend. Man wendet ihn an bei Verdauungsprobleme mit Krämpfen und Blähungen, Durchfall, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, schwache Nerven, Rheuma, Nerven- und Muskelschmerzen, Hautprobleme und Zahnfleischentzündung.
Löwenzahn
Der Löwenzahng gehört zur Familie der Korbblütler. Er liebt Wiesen, Wegesränder, Felder, Äcker, Schuttplätze, Steinritzen, Waldrand und Standorte in Menschennähe. Seine typische Sonnensignatur sind seine gelbe Blüte, er öffnet und schließt sich mit dem Sonnenlicht, Blüte ähnelt einer Sonne, wirkt Stoffwechsel anregend. Die Wirkstoffe vom Löwenzahn sind Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Inuline, Carotinoide. Er wirkt blut- und lymphreinigend, verdauungsfördernd, weckt Lebensgeister, milchbildend, senkt Cholesterin, reinigt die Bauchspeicheldrüse, regt Appetit an, stärkt die Leber, fördert Gallensaftproduktion, antirheumatisch, harnsäureausscheidend. Anwendung findet der Löwenzahn bei Gallen- und Leberproblemen, Fettsucht, Milzbeschwerden, Gicht, Rheuma, zur Entgiftung, bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Völlegefühl, leberbedingten Kopfschmerzen und Hautproblemen. ACHTUNG: nicht bei Gastritis, Magengeschwüren, Reizdarm, Gallenblasenverschluss oder Korbblütlerallergie anwenden.
Sonnenblume
Die Sonnenblume gehört zur Familie der Korbblütler. Sie liebt einen hellen und warmen Standort und nährhafter Boden. Ihre typische Sonnensignatur ist ihr hoher Wuchs. Man könnte fast sagen, sie wächst hoch der Sonne entgegen Außerdem öffnen und schließen sich ihre Blüten mit dem Sonnenlicht und sie stärkt das ICH- Bewusstsein, Blüte ähnelt einer Sonne. Sie enthält die Wirkstoffe Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine. Die Sonnenblume wirkt antibakteriell, entgiftend, immunstärkend, fiebersenkend, harntreibend, nervenstärkend, stärkt das ICH- Bewusstsein. Anwendung findet sie bei Erkältung, Husten und Schnupfen, wenn man zu sehr in sich gekehrt ist, Blasenentzündung, leichtem Durchfall und Blähungen.
Sonnensignaturen in verschiedenen Pflanzenwirkstoffen
C A R O T I N O I D E = gelb-orange-rote Pflanzenfarbstoffe, wie z. B. in Karotten, Paprika, Sonnen-blumenblüten oder Ringelblumenblüten; helfen der Pflanze, sich vor UV-Strahlen zu schützen, lagern sich als Pigment unter der Haut ein und bilden einen leichten UV-Schutzschützen vor Zellalterung
F L A V O N O I D E = gelbe Pflanzenfarbstoffe (z. B. in Königskerzen- oder Goldrutenblüten); lagern sich wie die Carotinoide unter der Haut ein und bilden einen UV-Schutz
F U R A N O C U M A R I N E = lassen Sonnenstrahlen in tiefere Hautschichten eindringen und machen deshalb lichtempfindlich, hellen dadurch aber auch die Stimmung auf
H Y P E R I C I N = = rote Pflanzenfarbstoff des Johanniskrautes; wirkt antiviral; lässt Sonnenstrahlen in tiefere Hautschichten eindringen und macht deshalb lichtempfindlich, hellt dadurch aber auch die Stimmung auf
Ä T H E R I S C H E Ö L E = Je stärker eine Pflanze der Sonne ausgesetzt ist, desto mehr ätherische Öle entwickelt sie. Je nachdem von welcher Pflanze das ätherische Öl ist, kann es kühlen oder aber auch erwärmen.
Je nachdem von welcher Pflanze das ätherische Öl ist, kann es kühlen oder aber auch
erwärmen.
Manche ätherischen Öle können die Stimmung erhellen.
Sonnensignaturen in Pflanzen
Blütenfarbe: gelb bis orange
Blütenstruktur: sonnenartig
Rhythmus der Blüte: öffnet und schließt sich mit dem Sonnenlicht oder sie blüht
immer wieder nach oder sie blüht den ganzen Frühling und Sommer über
strebt nach Licht, wächst hoch der Sonne entgegen
gelbe Pflanzensäfte
scharfer, würziger Geschmack
Standort: mögen Licht und Wärme
Immergrüne Pflanzen: als Symbol für Unsterblichkeit / Lebenskraft
Die Hoch- Zeittage, auch Sonnentage genannt, sind die 13 Tage, die sich an Litha, die Sommersonnenwende anschließen. Diese Zeit ist heute leider in Vergessenheit geraten. Früher hingegen waren beide Zeiten heilig, Heute sind den meisten jedoch nur die Rauhnächte bekannt, aber um richtig im Schöpfungskreislauf reisen zu können, sollte man sich auf jeden Fall auch mit dem Sonnengegenstück, den Hoch- Zeittagen auseinandersetzen. In dieser Zeit erholen wir uns von der ersten Hälfte des vergangen Jahres, reflektieren darüber, was uns gedient hat und was wir vielleicht zurücklassen wollen und welche Pläne oder Ziele wir in den nächsten sechs Monaten noch abschließen wollen.
Unterschiede und Parallelen zwischen den Hoch- Zeittagen und den Rauhnächten
Die Hoch- Zeittage sind die die Zeit nach Litha am 21.Juni. Hier sind es 12 Tage, die auch Sonnentage genannt werden. Von den Rauhnächten unterscheiden sie sich dadurch, dass wir hier hauptsächlich am Tag "arbeiten". Das Licht der Sonne ist hier wichtig und wir nehmen unsere Erkenntnisse mit in die Nacht. In den Rauhnächten hingengen bereiten wir uns gedanklich am Tag auf die Themen der einzelnen Nächte vor. Hier arbeiten wir vor allem mit unseren Schattenanteilen und versuchen, diese aus der Dunkelheit heraus zu erhellen, um uns selbst besser erkennen zu können. Beide Zeiten, sowohl die Rauhnächte als auch die Sonnentage ähneln sich jedoch dadurch, dass sie ihre eigenen Themen mitbringen. Jede Nacht in den Rauhnächten steht unter einem Motto und jeder Tag der Hoch- Zeittage steht ebenfalls unter einem bestimmten Motto. Aber sie ähneln sich noch unter einem weiteren Punkt: Die 13 Nächte im Winter und die 13 Tage im Sommer wirken ein wenig wie herausgehoben aus der Zeit. Alles scheint irgendwie still zu stehen, nichts will so richtig voran gehen. Alles wird plötzlich zäh und stockt. Vielleicht merkt man es auch körperlich. In beiden Zeiten kann es gut sein, dass man sich unglaublich erschöpft und müde fühlt. Die Kräfte sind irgendwie nicht da um anzupacken, voranzutreiben und aufzubauen. Aber das ist in beiden Fällen normal, denn dafür sind weder die Rauhnächte noch die Hoch- Zeittage da. Beide Zeiten sind die Zeit der Reflexion und des Innehaltens.