Nach dem Juni erwarten dich im Juli nun einige neue Themen. Die Themen des Sommers bleiben im Allgemeinen zwar gleich: Es ist nach wie vor die Zeit des Rausgehens, aber natürlich bringt der Juli seine ganz eigenen Themen mit sich. Diese schauen wir uns heute einmal genauer an.
Die Energien des Sommers
Jetzt im Sommer dürfen aus den Samen des Winters/den Keimlingen des Frühjahrs große, starke Pflanzen entstehen und am Ende des Sommers erwartet uns eine reiche Ernte. Also auf gut Deutsch: Was du dir im Winter vorgenommen hast und im Frühjahr begonnen hast, das gilt es jetzt zu hegen und zu pflegen und dran zu bleiben. Auf jeden Fall gilt jetzt: geh' raus, genieße und habe Spaß.
Meine Tipps für den Sommer allgemein:
Genieße diese Zeit und nimm es leicht, der Sommer steht für Freiheit, für Genuss und für Leichtigkeit
Sei nicht zu ernsthaft und zu verbissen, sag aber auch nicht zu allem Ja. Sei einfach du selbst und höre genau auf die Impulse, tu, was dir Freude macht!
Nutze die maskuline "Get it done"-Energie dieser Jahreszeit - ob beim Sport oder im Job, jetzt bekommst du viel geschafft - fühle den Erfolg, feiere ihn und lass dann wieder los und gib dich der Leichtigkeit und der Freiheit hin (Hingeben: Weibliche Energie).
Diese Phase ist auch die Phase der Kommunikation, sprich also gerne auch Dinge an, die dir wichtig sind und baue empathische Verbindungen zu anderen auf.
Die Themen im Juli
Wie wir schon im Juni gelernt haben, bringt jeder Monat seine ganz eigenen Energien mit, und wir schauen uns gleich an, was uns in diesem Monat erwartet.
Die Themen, die dich im Juli erwarten:
Die Hauptthemen sind die Zeit der Vernetzung und des äußeren Wachstums.
Seelenliebe, durchatmen und die Macht annehmen, unser Leben selbst aktiv zu gestalten. Darum geht es in diesem Juli vorrangig. Ein richtiger Sommermonat, der uns dazu einlädt, unsere Energie für unsere Seelenwünsche zu nutzen.
Eintauchen ins Paradies, ins kühle Nass oder in die Liebe - was immer dich beflügelt, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, es geschehen zu lassen, es anzunehmen oder es aktiv anzugehen.
#1: Eingebunden sein wahrnehmen
Viele Menschen leben heute noch immer in ihrer eigenen "Blase". Sie konzentrieren sich auf sich selbst, ihre Probleme und ihre kleine Welt. Was diese Menschen jedoch vergessen ist, dass wir alle miteinander verbunden sind. Und dass wir alle in Mutter Natur eingebunden sind. Wir sind niemals alleine. Wir selbst entscheiden, ob wir dieses Eingebunden sein wahrnehmen, oder ob wir in unserer eigenen "Blase" gefangen sind. Denn genau das ist es. Wenn wir in unserer kleinen Welt leben, dann sind unsere Verbindungen nach unten und oben nicht offen und wir machen zu. Im Empfangen, im Brustraum und im Gefühl. Öffnen wir uns jedoch, dann stehen uns alle Möglichkeiten offen und wir entdecken neue Wege, die wir gerne gehen möchten. Versteh mich nicht falsch, in seiner eigenen Welt zu sein, das kann absolut stimmig sein - jedoch dürfen wir nie vergessen, dass wir verbunden und eingebunden sind. Du hast die Last der Welt nicht alleine zu tragen, wir alle sind eine Schwesternschaft, eine Menschenfamilie, wir sind verbunden. Wir sind eingebunden in Mutter Natur und Teil ihrer magischen Welt.
#2: Deinen eigenen Weg gehen
Um unsere Herzenswünsche und Visionen wahr werden zu lassen, ist es aus meiner Sicht unabdingbar verbunden zu sein - siehe Thema Nummer 1. Gleichzeitig ist es aber auch unumgänglich, unseren eigenen Weg zu gehen - in vollem Bewusstsein und mit voller Intention. Du hast es verdient, nein es ist deine Pflicht, dein Potenzial zu leben - und dieses Potenzial, das sind unsere Sehnsüchte. Sie führen uns dorthin, wo unsere Seele wachsen und aufblühen kann.
#3: Vertraue und Spring
Um Aufblühen zu können, brauchen wir jedoch Vertrauen. Wir müssen uns trauen, zu springen und Altes hinter uns zu lassen. "Spring und das Netz wird erscheinen" - dieser Spruch birgt so viel Wahrheit. Wir müssen uns trauen, zu springen (unseren Impulsen und Sehnsüchten zu folgen), dazu brauchen wir das Vertrauen in uns selbst, ins Leben und ins Universum. Ich möchte dich ermutigen, dieses Vertrauen in dir zu suchen und dich täglich damit zu verbinden. Das hilft dir bei Thema Nummer 1 und Nummer 2 - du siehst, es hängt wieder alles intensiv zusammen und dieser Monat bringt dir wirklich viele Möglichkeiten zu wachsen und zu heilen.
#4: Kommuniziere deine Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen
Last but not least kommen wir zu einem DER Sommerthemen, der Kommunikation. Wir kommunizieren jederzeit und überall. Auch komplett ohne Worte. Unser Körper kommuniziert mit uns, wir kommunizieren mit unserer Umwelt - gerade weil wir so eingebunden sind. Nutze diesen Monat, um auf die Botschaften deines Körpers und deiner Seele zu hören und sprich deine Wahrheit: Sag ja, sag nein, sag Stopp - was immer sich richtig anfühlt für dich. Wichtig ist nur, dass du die Botschaften wahrnimmst und diesen Monat intensiv danach lebst. Und wenn es der Impuls seiner Seele und deines Körpers ist, die Hände vom Lenker zu nehmen, um ohne Hände Rad zu fahren, dann mach das doch. Oder spring vom 5 Meter Turm im Bad. Oder zieh das rote Kleid an. Trau dich. Dazu ist der Juli da.
Astrologische Termine und Portaltage im Juli
Auch im Juli haben wir wieder einige Portaltage und astrologische Termine. Von den Portaltagen gibt es jedoch eine kleine Verschnaufpause, da es dieses mal nur vier sind.
Die Portaltage im Juli
Wir haben wieder eine Reihe von Portaltagen, an denen du dich selbst verwöhnen und hinspüren darfst, was du wirklich brauchst. Die Portaltage sind am 7., 8., 15. und 19.Juli. Zu dem Thema Portaltage schau auch gerne in meinem Kalender für diese vorbei. Da findest du auch gleich noch mehr Infos zu dem Thema.
Die Mondin im Juli
Am 14. Juli um 11.43 Uhr haben wir die Neumondin im Sternzeichen Krebs. Er markiert einen Neuanfang für tiefgehende Emotionen, innere Ruhe und Familie.
Die Vollmondin findet dann am 29. Juli um 14:35 Uhr im Sternzeichen Wassermann statt.
Sommerzeit ist Kräuterzeit und die Zeit der Sommerheilpflanzen. Doch welche Heilpflanzen gehören nun zu diesen speziellen Sommerheilpflanzen? Was ist die eigentliche Lehre dahinter und woher kommt die Bezeichnung eigentlich? Der Sache gehe ich heute auf den Grund.
Der Ursprung
Die Idee, Pflanzen den Gestirnen zuzuordnen ist wahnsinnig alt. Wir sind es heute gewohnt, dass wissenschaftliche Beobachtungen im Labor stattfinden. Man misst, wiegt, zerschnippelt, zerlegt, schaut unter dem Mikroskop ... immer auf der Suche nach dem kleinsten Detail. Diese Art und Weise, die Welt verstehen zu wollen, ist aber in der Menschheitsgeschichte noch ganz jung. Mikroskope gibt es zum Beispiel erst seit ungefähr 1600, also seit 400 Jahren. Den Menschen, die Gattung, zu der wir gehören, den Homo sapiens, den denkenden, reflektierenden Menschen, gibt es seit 300.000 Jahren. Also wirklich sehr viel länger. Und natürlich waren die Menschen, die schon gelebt haben, bevor es Mikroskope und andere Maschinen oder Werkzeuge gab, auch neugierig und wollten die Welt verstehen. Bevor man anfing Pflanzen im Labor zu untersuchen, einzelne Wirkstoffe zu extrahieren oder sie synthetisch nachzubilden, nutzte man eine Art „Zeichensprache“, um die Wirkungsweisen von Pflanzen zu verstehen. Genauer gesagt, nutzte man seine Sinne und beobachtete die Pflanzen. Diese „Zeichensprache“, diese ganz genaue Naturbeobachtung, nennt man Signaturenlehre. Es ist eine sehr sinnliche Art und Weise, Pflanzen zu verstehen: man schmeckt, riecht, berührt. Sie beruht nicht auf Messungen, wie wir das von der heutigen Wissenschaft kennen, sondern auf der Annahme, dass alles, alles, alles miteinander in Beziehung steht und man daraus Analogien aufstellen kann. Einer der berühmtesten Menschen in der Geschichte, der die Zeichen der Pflanzen, die Signaturen, gut lesen konnte und dessen Name es bis in die heutige Zeit geschafft hat, ist Paracelsus. Paracelsus hat von 1493 oder 1494 bis 1541 gelebt. Er war ein Schweizer Arzt, Naturphilosoph und Alchemist. Die Alchemie ist übrigens die Mutter der heutigen Chemie
Die Sommerheilpflanzen
(Wald-)Engelwurz
Der Waldengelwurz gehört zur Familie der Doldengewächse. Häufig trifft man ihn an Fluss- und Bachufer, Uferböschungen, auf feuchten Wiesen, an Wäldern und Wegesrändern an. Seine typische Sonnensignatur: wächst hoch der Sonne entgegen, macht lichtempfindlich und schenkt Licht, wärmt und ist sehr aromatisch. Seine Wirkstoffe sind unter anderem ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Furanocumarine. Der Waldengelwurz wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, blähungswidrig, desinfizierend, regt die Gallensekretion an, harntreibend, hustenstillend, reizmildernd, erwärmend, abwehrstärkend, fruchtbarkeitssteigernd, leicht krampflösend, beruhigend, angstlösend. Er findet Anwendung: bei Melancholie, Angst, Mutlosigkeit und schwachen Nerven, bei Husten und grippalen Infekten, bei Kinderwunsch, bei Verdauungsbeschwerden mit Krämpfen, Blähungen und Aufstoßen. ACHTUNG: bei längerer Anwendung pralle Sonne meiden, da er lichtempfindlich macht.
Rosmarin
Rosmarin gehört zur Familie derLippenblütler. Er wächst nur im Mittelmeerraum wild, dort an trockenen Standorten, mit sandigen oder steinigem Boden. Seine typische Sonnensignatur: erwärmt, sehr reich an ätherischen Ölen, liebt trockene Standorte, erweckt die Lebensgeister. Die Wirkstoffe: vom Rosmarin sind unter anderem ätherisches Öl, Harze, Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe, Pflanzensäuren, Saponine. Er fördert Kreislauf, Durchblutung undVerdauung, reguliert Blutzucker, antibakteriell, antimykotisch, antiviral, krampflösend, fördert Gallenfluss, schützt die Leber, fördert Menstruation und Eisprung, regt die Keimdrüsen an, blutreinigend, entzündungshemmend. Der Rosmarin findet Anwendung bei Koliken, Krämpfen, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Rheuma und Gicht, niedrigem Blutdruck, Antriebs losigkeit und Schwäche, Kreislaufschwäche, nervösen Herzbe-schwerden, kalte Hände und Füße, Konzentrationsmangel, Gallen- und Leberleiden, Appetitlosigkeit, Kinderwunsch und Eierstock-schwäche.
Johanniskraut
Das Johanniskraut gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse. Es liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, nähr-stoffarme und gut durchlüftete Böden, Wiesen, Wälder und Wegesränder. Die typische Sonnensignatur des Johanniskrautes ist seine gelbe Blütenfarbe, macht lichtempfindlich / lichtempfänglich, hellt die Stimmung auf, warmer Standort. Seine Wirkstoffe sind ätherische Öle, Flavonoide, Harze, Gerbstoffe, Hypericin. Das Johanniskraut hellt sie Stimmung auf, macht optimistisch, beruhigt, löst Ängste, antibaktieriell, wundheilend, schmerzlindernd. Man wendet es bei folgenden Symptomen an: Nervosität und nervöse Erschöpfung, geistige Überanstrengung, innere Unruhe, Prüfungsangst und Lampenfieber, Wetterfühligkeit mit Stimmungsschwankungen, (Winter-)Depression, Schlaflosigkeit, bei nervlich bedingten Margen-Darm-Beschwerden, Verbrennungen und Verletzungen, Nervenschmerzen, Migräne.
ACHTUNG: bei längerer Anwendung pralle Sonne meiden, da es lichtempfindlich macht
Kurkuma
Kurkuma gehört zur Familie der Ingwergewächse. Er liebt feuchte, leicht durchlässige Böden. Sein Standort sollte hell sein und er liebt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die typische Sonnensignatur vom Kurkuma ist seine gelb-orangene Farbe. Geschmacklich ist er sehr aromatisch, würzig. Kurkuma wirkt erwärmend und den Stoffwechsel anregend. Seine Wirkstoffe sind unter anderem ätherisches Öl, Bitterstoffe, Curcumin. Kurkuma fördert die Entleerung der Gallenblase, regt Leber und Gallenblase an, unterstützt die Verdauung, entzündungshemmend, schützt vor Zellalterung, regeneriert die Darmschleimhaut, blutverdünnend. Angewendet wird Kurkuma bei Magen-Darm-Beschwerden mit zu geringer Gallenproduktion, chronische Entzündungen, Arthritis und Arthrose, Stoffwechselerkrankungen mit zu hohem Blutdruck und Cholesterinwerten.
Schöllkraut
Das Schöllkraut gehört zur Familie der Mohngewächse. Es liebt nährstoffreiche, lockere Böden, sonnig bis halbschattig. Man findet es oft in Wäldern und an Wegesränder, auf Schutthalden, im Ödland, Seine typische Sonnensignatur ist, dass es wärmt, sehr aromatisch schmeckt und natürlich seine gelbe Blüte sowie sein gelb-orangener Pflanzensaft. Auf den Stoffwechsel wirkt Schöllkraut anregend. Seine Wirkstoffe sind verschiedene Alkaloide, Chelidonsäure, Kaffeesäure, Saponine, Carotinoide, Flavonoide und ätherisches Öl. Schöllkraut wirkt den Stoffwechsel und die Verdauung anregend, schützt die Leber, zersetzt Eiweiße, entkrampft, erwärmt, schmerzstillend, antibakteriell und fungizid. Anwendung findet es vor allem bei Warzen, früher auch innerlich bei Magen- Darm- und Gallenbeschwerden, Verstopfung, Husten, Rheuma und Gicht.
ACHTUNG: darf heute offiziell nicht mehr innerlich angewendet werden (bzw. nur noch homöopathisch oder in standardisierten Fertigpräparaten)
Safran
Der Safran gehört zur Familie der Schwertliliengewächse. Er liebt trockene, sonnige Standorte mit lockerem Boden. Seine typische Sonnensignatur ist, dass er sehr aromatisch ist, er erhellt die Stimmung, benötigt einen warmen Standort. Die Wirkstoffe vom Safran umfassen unter anderem ätherisches Öl, glykosidische Farbstoffe, Carotinoide und Bitterstoffe. Safran verbessert die Blutzirkulation in den kleinsten Gefäßen, schützt vor Zellalterung, stimmungsaufhellend, Libido anregend, erhöht die Sekretion der Vagialschleimhaut, unterstützt die Leberfunktion und die Verdauung, schleimlösend, entzündungshemmend, beruhigend, nervenstärkend. Man wendet Safran an bei Augenkrankheiten, Schwermut, Depression, trockene Vaginalschleimhaut, PMS, Unfruchtbarkeit, Sodbrennen, Blähungen, bei zu viel Appetit auf Süßes, Gedächtnisstörung, Husten, Schlafprobleme
ACHTUNG: Echter Safran färbt den Tee nur langsam und die Safranfäden behalten ihre Farbe. Sie riechen süßlich, schmecken aber nicht süß.
Königskerze
Die Königskerze gehört zur Familie der Braunwurzgewächse. Sie liebt trockene und sonnige Standorte, karge steinige Böden. Man findet sie an Straßenböschungen, Bahngleisen, Berghängen, in Kiesgruben, im Ödland. Ihre typische Sonnensignatur ist ihr hoher Wuchs (der Sonne entgegen), sie schenkt Licht und erhellt die Stimmung. Ihre Wirkstoffe sind u. a. Saponine, Iridoide, Flavonoide, Schleimstoffe. Die Königskerze löst Husten und mildert Hustenreiz, hemmt Entzündungen, antiviral und antibakteriell, stillt Schmerzen, beruhigend und schlaffördernd, stimmungsaufhellend. Man wendet sie an bei Atemwegserkrankungen (Bronchitis, Husten, Asthma, Heiserkeit, Simmverlust, Kehlkopfkatarrh, Entzündungen im Hals- und Rachenraum), Mittelohrentzündung, juckende Hautauschläge, Insektenstiche, Brandwunden, Juckreiz, Neuralgien, leichte Depression und Melancholie
Lorbeer
Der Lorbeer gehört zur Familie der Lorbeerbaumgewächse. Er liebt einen sonnigen, sandigen Standort. Seine typische Sonnensignatur ist, dass er die Stimmung erhellt, wärmt, sein warmer Standort und seine Aromen. Die Wirkstoffe, die im Lorbeer enthalten sind, sind ätherisches Öl, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Er wirkt antibakteriell, wundheilend, schleimlösend, erweichend, schmerzstillend, beruhigend, tonisierend, schweißtreibend, nervenstärkend, entzündungshemmend, harntreibend. Man wendet ihn an bei Verdauungsprobleme mit Krämpfen und Blähungen, Durchfall, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, schwache Nerven, Rheuma, Nerven- und Muskelschmerzen, Hautprobleme und Zahnfleischentzündung.
Löwenzahn
Der Löwenzahng gehört zur Familie der Korbblütler. Er liebt Wiesen, Wegesränder, Felder, Äcker, Schuttplätze, Steinritzen, Waldrand und Standorte in Menschennähe. Seine typische Sonnensignatur sind seine gelbe Blüte, er öffnet und schließt sich mit dem Sonnenlicht, Blüte ähnelt einer Sonne, wirkt Stoffwechsel anregend. Die Wirkstoffe vom Löwenzahn sind Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Inuline, Carotinoide. Er wirkt blut- und lymphreinigend, verdauungsfördernd, weckt Lebensgeister, milchbildend, senkt Cholesterin, reinigt die Bauchspeicheldrüse, regt Appetit an, stärkt die Leber, fördert Gallensaftproduktion, antirheumatisch, harnsäureausscheidend. Anwendung findet der Löwenzahn bei Gallen- und Leberproblemen, Fettsucht, Milzbeschwerden, Gicht, Rheuma, zur Entgiftung, bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Völlegefühl, leberbedingten Kopfschmerzen und Hautproblemen. ACHTUNG: nicht bei Gastritis, Magengeschwüren, Reizdarm, Gallenblasenverschluss oder Korbblütlerallergie anwenden.
Sonnenblume
Die Sonnenblume gehört zur Familie der Korbblütler. Sie liebt einen hellen und warmen Standort und nährhafter Boden. Ihre typische Sonnensignatur ist ihr hoher Wuchs. Man könnte fast sagen, sie wächst hoch der Sonne entgegen Außerdem öffnen und schließen sich ihre Blüten mit dem Sonnenlicht und sie stärkt das ICH- Bewusstsein, Blüte ähnelt einer Sonne. Sie enthält die Wirkstoffe Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine. Die Sonnenblume wirkt antibakteriell, entgiftend, immunstärkend, fiebersenkend, harntreibend, nervenstärkend, stärkt das ICH- Bewusstsein. Anwendung findet sie bei Erkältung, Husten und Schnupfen, wenn man zu sehr in sich gekehrt ist, Blasenentzündung, leichtem Durchfall und Blähungen.
Sonnensignaturen in verschiedenen Pflanzenwirkstoffen
C A R O T I N O I D E = gelb-orange-rote Pflanzenfarbstoffe, wie z. B. in Karotten, Paprika, Sonnen-blumenblüten oder Ringelblumenblüten; helfen der Pflanze, sich vor UV-Strahlen zu schützen, lagern sich als Pigment unter der Haut ein und bilden einen leichten UV-Schutzschützen vor Zellalterung
F L A V O N O I D E = gelbe Pflanzenfarbstoffe (z. B. in Königskerzen- oder Goldrutenblüten); lagern sich wie die Carotinoide unter der Haut ein und bilden einen UV-Schutz
F U R A N O C U M A R I N E = lassen Sonnenstrahlen in tiefere Hautschichten eindringen und machen deshalb lichtempfindlich, hellen dadurch aber auch die Stimmung auf
H Y P E R I C I N = = rote Pflanzenfarbstoff des Johanniskrautes; wirkt antiviral; lässt Sonnenstrahlen in tiefere Hautschichten eindringen und macht deshalb lichtempfindlich, hellt dadurch aber auch die Stimmung auf
Ä T H E R I S C H E Ö L E = Je stärker eine Pflanze der Sonne ausgesetzt ist, desto mehr ätherische Öle entwickelt sie. Je nachdem von welcher Pflanze das ätherische Öl ist, kann es kühlen oder aber auch erwärmen.
Je nachdem von welcher Pflanze das ätherische Öl ist, kann es kühlen oder aber auch
erwärmen.
Manche ätherischen Öle können die Stimmung erhellen.
Sonnensignaturen in Pflanzen
Blütenfarbe: gelb bis orange
Blütenstruktur: sonnenartig
Rhythmus der Blüte: öffnet und schließt sich mit dem Sonnenlicht oder sie blüht
immer wieder nach oder sie blüht den ganzen Frühling und Sommer über
strebt nach Licht, wächst hoch der Sonne entgegen
gelbe Pflanzensäfte
scharfer, würziger Geschmack
Standort: mögen Licht und Wärme
Immergrüne Pflanzen: als Symbol für Unsterblichkeit / Lebenskraft
Die Hoch- Zeittage, auch Sonnentage genannt, sind die 13 Tage, die sich an Litha, die Sommersonnenwende anschließen. Diese Zeit ist heute leider in Vergessenheit geraten. Früher hingegen waren beide Zeiten heilig, Heute sind den meisten jedoch nur die Rauhnächte bekannt, aber um richtig im Schöpfungskreislauf reisen zu können, sollte man sich auf jeden Fall auch mit dem Sonnengegenstück, den Hoch- Zeittagen auseinandersetzen. In dieser Zeit erholen wir uns von der ersten Hälfte des vergangen Jahres, reflektieren darüber, was uns gedient hat und was wir vielleicht zurücklassen wollen und welche Pläne oder Ziele wir in den nächsten sechs Monaten noch abschließen wollen.
Unterschiede und Parallelen zwischen den Hoch- Zeittagen und den Rauhnächten
Die Hoch- Zeittage sind die die Zeit nach Litha am 21.Juni. Hier sind es 12 Tage, die auch Sonnentage genannt werden. Von den Rauhnächten unterscheiden sie sich dadurch, dass wir hier hauptsächlich am Tag "arbeiten". Das Licht der Sonne ist hier wichtig und wir nehmen unsere Erkenntnisse mit in die Nacht. In den Rauhnächten hingengen bereiten wir uns gedanklich am Tag auf die Themen der einzelnen Nächte vor. Hier arbeiten wir vor allem mit unseren Schattenanteilen und versuchen, diese aus der Dunkelheit heraus zu erhellen, um uns selbst besser erkennen zu können. Beide Zeiten, sowohl die Rauhnächte als auch die Sonnentage ähneln sich jedoch dadurch, dass sie ihre eigenen Themen mitbringen. Jede Nacht in den Rauhnächten steht unter einem Motto und jeder Tag der Hoch- Zeittage steht ebenfalls unter einem bestimmten Motto. Aber sie ähneln sich noch unter einem weiteren Punkt: Die 13 Nächte im Winter und die 13 Tage im Sommer wirken ein wenig wie herausgehoben aus der Zeit. Alles scheint irgendwie still zu stehen, nichts will so richtig voran gehen. Alles wird plötzlich zäh und stockt. Vielleicht merkt man es auch körperlich. In beiden Zeiten kann es gut sein, dass man sich unglaublich erschöpft und müde fühlt. Die Kräfte sind irgendwie nicht da um anzupacken, voranzutreiben und aufzubauen. Aber das ist in beiden Fällen normal, denn dafür sind weder die Rauhnächte noch die Hoch- Zeittage da. Beide Zeiten sind die Zeit der Reflexion und des Innehaltens.
Litha, die Sommersonnenwende, ist eine von vier Sonnenfesten und es ist die Zeit, die ähnlich wie Yule wirklich magisch ist. Dazu passen passen besondere Rituale und natürlich auch Rezepte. Daher möchte ich dir heute ein Rezept für Litha- Sonnenkekse vorstellen. Diese Kekse sind deshalb so besonders, weil sie aus den Symbolen der Sonne hergestellt werden.
Die Sonnenkekse
Zutaten für Litha Sonnenkekse (für ca. 8 Kekse)
245g blanchierte Mandeln
200g Zucker
3 große Eier
2 TL Vanille
Schale von 1 Bio-Orange
etwas Thymian, Lavendelblüten, Rosmarin, Salbei
Anleitung
Aus den Mandeln ein feines Pulver mahlen. Die Bio-Orange schälen. Eier trennen.
Orangenschale, Mandelpulver, Eiweiß, Vanille und Zucker mischen und mit dem Rührgerät zu einem dickem Teig aufschlagen.
Teig in kleinen Kugeln auf das Backblech geben und zu flachen, runden Cookies festdrücken.
Mit einem Zahnstocher oder Stäbchen ein kleines Loch in die Mitte jedes Kekses machen (astrologisches Sonnensymbol).
Bei 190°C im Ofen backen, bis sie leicht braun werden. Stäbchenprobe.
Lass die Kekse in der Sonne abkühlen, damit sie etwas Sonnen-Energie tanken können.
Sonnenwasser herstellen
Während die Kekse abkühlen, Sonnenwasser für die Glasur herstellen. Dafür frisches Quellwasser oder Mineralwasser in einer abgedeckten Glaskaraffe für mindestens zwei Stunden in die Sonne stellen.
Glasur und Dekoration (optional)
3 TL Milch
120g Puderzucker
etwas Zitronenschale
ein paar Lavendelblüten, Rosenblüten, etc.
Kurkumapulver für gelb-orangene Farbe (natürlich kann auch Lebensmittelfarbe verwendet werden)
Milch und Puderzucker mit Farbe langsam mischen, bis die gewünschte Konsistenz und Farbe erreicht ist. Dann die Blüten (-Mischung) hinzufügen und die erkalteten Kekse damit dekorieren. In die noch nasse Glasur können weitere essbare Blüten gedrückt werden.
Segnung der Litha Sonnenkekse
Stelle die Litha Sonnenkekse auf einen Tisch und zünde vier goldene (oder gelbe) Kerzen in einem Kreis um die Kekse herum an.
Zünde etwas Litha-Räucherwerk an, als Opfergabe an die Sonne bzw. einen männlichen Gott.
Stelle dich in die Provider-Position und bewege deine linke Handfläche über die Kekse (die Ritualanleitungen zum Kennenlernen der männlichen Götter und deren Haltungen und Korrespondenzen gibts hier).
Schließe deine Augen und stelle dir vor wie das Licht der Sonne über dein drittes Auge (Stirn-Chakra) eindringt und über deine linke Handfläche in die Kekse gesendet wird.
Beschwörung der Sonne: “Rad der Sonne, Rad der Zeit. Glühendes Zepter, das über alles scheint. Ich habe dich hierher gebeten, um in diese Kekse einzutreten.”
Öffne deine Augen und lege die Handflächen zusammen um den Fluss der Sonnenenergie zu stoppen.
Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, teile deine Kekse mit lieben Menschen. Stellt euch beim Essen die Kraft und die Eigenschaften der Sonne vor, die in diesen Keksen enthalten ist, die deinen Geist erwärmen und dich mit den lebensspendenden Energien der Sonne erfüllen.
Das feierliche Teilen und Essen der Sonnenkekse kannst du auch allein als Teil eines Litha Rituals durchführen.
Kanntest du diese Rezept? Oder hast du vielleicht sogar dein eigenes Rezept für Litha? Dann lass es mich doch gerne in den Kommentaren wissen.
Litha, oder auch die Sommersonnenwende, ist einer der besonderen magischen Tage im Jahr. Ein halbes Jahr ist nun vorüber, alles steht in voller Blüte und der Sommer ist endlich da. Wie in den Monatsthemen zum Juni bereits angesprochen, ist es nun an der Zeit, so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen. Und natürlich gibt es wie zu jedem Jahreskreisfest auch für Litha verschiedene Rituale, um diesen Tag zu begehen. Meine Lieblingsrituale möchte ich heute mit dir teilen. Wie man früher diesen magischen Tag begangen hat, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.
Litha- Rituale
Die meisten meiner Rituale stammen aus dem Buch "Wicca - a year and a day" von Timothy Roderick.
Dekoriere deinen Litha-Altar
Mein liebstes Ritual ist das Dekorieren meines Altars. Wenn du mit einem Altar arbeitest, oder dir einen anlegen möchtest, ist Litha ein guter Zeitpunkt um ihn, passend zur Jahreszeit zu dekorieren oder um damit zu beginnen.
Versuche deinen Altar draußen im eigenen Garten aufzubauen oder zumindest an einem Ort in der Nähe des Fensters, damit die Sonne darauf scheinen kann und den Altar mit ihren Strahlen erhellt.
Dieser Sabbat feiert das Feuer der Sonne, daher ist es eine gute Idee den Altar in sommerlichen und sonnigen Farben zu dekorieren. Verwende dafür Stoff, Kerzen und Kristalle in den Farben Gelb, Gold, Orange und Rot.
Sonnensymbole sind das Sonnenrad, die Swastika oder einfach eine runde glänzende Scheibe aus Metall. Denke auch an alles andere, was die Sonne für dich persönlich repräsentiert und dekoriere deinen Altar mit diesen Symbolen. Weitere Symbole für Litha sind Sonnenblumen, Eicheln oder getrocknete Zitrusornamente. Als Steine passen Sonnenstein, Citrin und andere Steine in gelb und orange.
Da uns Litha auch daran erinnert, dass in ein paar Monaten die Dunkelheit über das Licht triumphieren wird, denke an Symbole welche den ewigen Kampf von Licht und Dunkelheit (der auch zu Yule gefeiert wird) darstellen. Für mich sind das z.B. Yin und Yang oder ein Schälchen mit Salz und eines mit dunkler Erde oder ein schwarzer Kristall wie Obsidian und ein weißer Kristall wie Selenit.
Meditation für Heilung, Fülle & Reichtum
(nach “Wicca – A year and a day” von Timothy Roderick)
Für dieses Litha Ritual benötigst du einen ruhigen Ort wo du den Sonnenaufgang sehen kannst und etwas Kamillen-Öl.
Beobachte den Sonnenaufgang. Schließe deine Augen und spüre die Wärme der aufgehenden Sonne auf deiner Haut.
Atme ein paar mal tief ein und aus und entspanne deinen Körper.
Stelle dir vor, die Sonne zieht schwere, dunkle Energien, Krankheiten oder emotionale Schwierigkeiten aus dir heraus. Stelle dir vor, wie alle Dinge, die dich belasten dich verlassen und zur Sonne empor schweben, wo sie für immer verbrannt werden.
Singe dabei mehrmals: “Morgensonne, nimm meinen Schmerz. Beruhige mein Herz. Die Krankheit verschwindet.”
Zum Abschluss reibe die Stelle um dein Herz-Chakra (auf Höhe des Herzens in der Mitte der Brust) mit verdünntem, ätherischen Kamillen-Öl ein, um dich an der Essenz der Sonnenenergie auszurichten.
Fokussiere dich jetzt auf die Fülle und Reichtum in deinem Leben. Diese Jahreszeit ist eine Zeit des Überflusses und der Fruchtbarkeit. Was kannst du jetzt, in dieser Saison, beginnen, das bis zum Jahresende zu etwas Schönem werden wird?
Besuche die Feen und Elfen
(nach “Wicca – A year and a day” von Timothy Roderick)
Litha hat eine besondere Verbindung mit der Anderswelt und zu Feen und Elfen. Für dieses Litha Ritual, erkunde deine Umgebung und finde einen Ort, an welchem du erwartest Feen und Elfen finden zu können. Setze dich dorthin, schließe deine Augen und lade die kleinen Wesen still in deine Gegenwart ein. Mache keine plötzlichen Bewegungen und öffne deine Augen nicht, bleibe einfach ruhig sitzen und spüre die Energien um dich herum. Vielleicht spürst du ein Kitzeln auf der Haut oder in deinem Inneren?
Nach ein paar Minuten, danke ihnen still und lass sie wissen, dass du ihre magische Ebene verlassen wirst. Öffne dann deine Augen und lege eine kleine Opfergabe auf den Boden. Traditionell werden dafür Käse, Eier, Äpfel und Brot verwendet. Verlasse dann den Ort und kehre nicht zurück.
Sonnenuntergang mit Wasser-Ritual
Ehre die Sonne am Abend, indem du sie untergehen siehst. Nimm dir Zeit, suche dir vor Sonnenuntergang einen schönen Ort mit freiem Blick auf die Sonne, lege eine Picknick-Decke aus und spüre die Wärme der Sonne auf deiner Haut. Denke darüber nach, wie wichtig die Sonne für dich und dein Leben ist und danke ihr, dass sie Licht in deinen Tag und dein Leben gebracht hat. Du kannst der Erde auch ein bisschen Kuchen oder Wein opfern.
Feuer Ritual zur Verbrennung unerwünschter Energien
(nach “Wicca – A year and a day” von Timothy Roderick)
Für dieses Litha Ritual benötigst du getrocknete Zweige, etwas Schnur und ein feuerfestes Gefäß (oder alternativ eine rote Kerze) sowie etwas Zimtöl.
Sammle einige getrocknete Zweige und bündle sie mit etwas Schnur (alternativ kannst du eine rote Kerze verwenden).
Schließe deine Augen und spüre, wo in deinem Körper du dunkle, heiße, schwere Energien festhältst. Du musst sie nicht nennen, nur spüren, WO sie sind.
Bestreiche die Zweige (oder die Kerze) mit Zimtöl und zünde sie an. Tritt einen Schritt zurück.
Wenn es brennt, schaufle symbolisch die unerwünschten Energien von deinem Körper weg und schiebe sie ins Feuer.
Stell dir vor, die Energien brennen im Feuer vollständig weg.
Lass das Feuer oder die Kerze vollständig ausbrennen.
Dies waren nun meine Lieblingsrituale zu Litha. Feierst du Litha? Und wenn ja, hast du noch andere Rituale? Falls ja, schreib sie mir doch gern in die Kommentare.